Branding

Man erkennt Sie. Oder man verwechselt Sie.

Wiedererkennung entsteht nicht durch ein Logo, sondern dadurch, dass Farbe, Form, Sprache und Bild dieselbe Herkunft haben.

Ausgangslage

Manchmal gibt es noch nichts: Ein Unternehmen wird gegründet, ein Produkt oder ein kommunales Vorhaben braucht einen eigenen Auftritt. Manchmal gibt es etwas, das seit 1988 niemand mehr angefasst hat, weil es ja alle kennen. Und manchmal gibt es zu viel: Über die Jahre sind Töchter, Submarken und Produktlinien entstanden, die alle anders aussehen und nichts voneinander wissen. Drei Ausgangspunkte, eine gemeinsame Frage: Woran soll man Sie erkennen?

Was wir machen

Ein Logo ist der kleinste Teil einer Identität. Es ist nur der, über den am längsten diskutiert wird.

Bei cantaloop entwickeln wir kein Zeichen und hoffen, dass sich der Rest fügt. Wir bauen ein System aus Farbe, Typografie, Bildsprache und Tonalität. Es enthält Regeln, die auch dann noch gelten, wenn wir längst nicht mehr im Raum sind. Damit Ihre Marke auf der Visitenkarte genauso erkennbar ist wie auf dem Messestand.

Bevor man erkannt werden kann, muss es etwas zu erkennen geben

Markenkern und Werte

Damit ein Auftritt unverwechselbar wird, muss zuerst im Unternehmen selbst klar sein, wofür es steht und wie es auftreten will.

Genau das halten Markenkern und Werte fest: wofür Sie da sind, für wen, woran man Sie im Umgang erkennt und wofür Sie bewusst nicht zu haben sind. Was dabei herauskommt, ist eine Persönlichkeit. Und erst die bringt Logo, Name, Claim, Farben und Sprache auf eine gemeinsame Linie: Je klarer sie ist, desto eindeutiger kann alles Weitere sie zeigen.

Naming, Claim und Logo

Ein Name muss zu finden sein, wenn jemand ihn nur einmal gehört hat, und markenrechtlich frei. Beim Claim kommt die Zeit dazu: Er muss auch in fünf Jahren noch stimmen, wenn das Sortiment ein anderes ist. Das Logo schließlich steht nicht auf einer Folie, sondern auf Arbeitskleidung, auf einem gravierten Kugelschreiber und acht Meter breit an der Hallenwand.

Namensfindung

Namensidee Eins

Namensidee Zwei

Namensidee Drei

Gewählter Name

Hier steht etwas zum gewählten Namen.

Vom Entwurf zur Marke

(Skizze des Logos) + Ein Text zur Logoentwicklung

(Finales Logo) + Ein Text zum Claim

Designsystem

Farbfläche Primäre Farbe

Farbfläche Sekundäre Farbe

Farbfläche Akzent

Farbfläche Fläche/Hintergründe

Farbfläche Textfarbe

Stockfoto: Austauschbar. Steht so auch beim Wettbewerb.

Eigene Produktion: Gibt es nur bei Ihnen.

Farbsystem

Zwei Unternehmen können dasselbe Blau benutzen und trotzdem nicht zu verwechseln sein. Es kommt darauf an, wie viel davon wo liegt und mit welchen weiteren Farben es ergänzt wird. Wir legen fest, welche Farbe führt, welche begleitet und welche nur in Ausnahmen auftaucht.

Formsprache

Decken Sie das Logo ab. Wenn man die Seite trotzdem zuordnen kann, liegt das an der Formsprache: an Rundungen, Linienstärken, Rastern, am Weißraum. Sie fällt niemandem auf und entscheidet trotzdem darüber, ob zehn verschiedene Dokumente nach einem Absender aussehen.

Bildwelt und Fotografie

Bilder kommen aus allen Richtungen: vom Shooting, aus einer Bilddatenbank und manchmal aus einem Archiv. Die Bildwelt legt fest, was die Fotos verbinden muss: Motive, Perspektive, Licht, Farbigkeit, Bildausschnitt. So wird daraus kein Sammelsurium. Wo eigene Aufnahmen nötig sind, springen wir gerne ein.

Styleguide

Was bleibt, wenn wir weg sind. Ein Styleguide hält fest, wie die Marke angewendet wird: Logo-Varianten, Farbwerte, Schriften, Abstände, Bildsprache. Damit können Ihr Team, die Druckerei oder das Messebau-Team eigenständig arbeiten, und das Ergebnis sieht trotzdem nach Ihnen aus. Wir schreiben ihn so, dass er auch benutzt wird: kurz genug zum Nachschlagen, genau genug, dass Diskussionen über das richtige Blau entfallen.

(Markenhandbuch Doppelseite)

(Anwendungsbeispiele des Corporates)

Haltung

Ein Erscheinungsbild, das nur in der Präsentation funktioniert, ist keins. Mein Team und ich bauen es so, dass es die Word-Vorlage übersteht, den Messestand und die Kollegin, die freitags um vier schnell einen Aushang macht.“

Ihre Fragen,
unsere Antworten

Jetzt ist es am günstigsten. Was Sie heute festlegen, kostet eine Entscheidung; was Sie in drei Jahren ändern, kostet Visitenkarten, Website, Fahrzeugbeschriftung und Messestand. Am Anfang genügen oft Logo, Farben, Schrift und zwei, drei Regeln.
Risiko entsteht beim Bruch, nicht bei der Pflege. Meist bleibt das Logo erkennbar und wird nur bereinigt – und was Sie wirklich wiedererkennbar macht, sind ohnehin Farbe, Schrift und Bildsprache drumherum.
Die werden nicht eingestampft. Wir legen eine Reihenfolge fest: Was ohnehin nachgedruckt wird, kommt zuerst, der Rest läuft aus. So verteilt sich die Umstellung über Monate statt über eine Rechnung.
Ja. Sie bekommen die offenen Dateien, die Nutzungsrechte und einen Styleguide, mit dem auch andere damit arbeiten können. Ein Erscheinungsbild, das nur wir bedienen können, wäre für Sie keins.

Weitere Leistungen

Strategie

Positionierung · Markenarchitektur · Markenführung

Die Entscheidung, die vor dem Gesicht steht. Bevor ein Erscheinungsbild entstehen kann, muss feststehen, wofür Sie stehen und gegenüber wem. Positionierung, Markenarchitektur und Kommunikationskonzept klären genau das.

Digital

Webdesign · Social Media · SEO

Die Identität auf jedem Screen, barrierefrei. Wir übertragen Farbe, Typografie und Bildsprache auf Website und Kanäle — und bauen beides so, dass Ihr Team es im Alltag auch bedienen kann.

Print

Drucksachen · Verpackungsdesign · Außenwerbung

Die Identität zum Anfassen. Papier ist die härteste Probe für ein Erscheinungsbild: Was am Bildschirm noch durchgeht, fällt gedruckt auf. Broschüren, Geschäftsberichte, Verpackungen und Geschäftsausstattung.